Tüpisch Türkisch

Gezi Soul empfiehlt: “Tüpisch Türkisch 2014″

Gezi Soul empfiehlt die Filmreihe “Tüpisch Türkisch 2014″ vom 6.-9. November im Filmhauskino Köln.

n der Türkei entwickelt sich derzeit vieles krisenhaft: Autokratismus, Presse- und Meinungszensur, militanter Islamismus, Flüchtlingsproblematik und Grenzkonflikte – auf all dies und mehr reagieren die Filmemacher. Daher bleibt die Frage „Was jetzt?“ – Titel von Tüpisch Türkisch 2013 unmittelbar nach den Gezipark-Protesten weiterhin aktuell. Erneut bestimmen die schwierigen Kapitel türkischer Vergangenheit und Gegenwart unsere Filmauswahl. Wobei sich persönliche Perspektiven und Dramen oft mit der Sphäre des Politischen verknüpfen…

Die Dokumentarfilme „My Father, the Revolution and Me“, „Diyar“ und „Saroyanland“  erzählen von historischer Spurensuche, ausgehend von familiären Erfahrungen. Das kurdische Thema – Jahrzehnte zurückreichend und brennend aktuell – ist durch zwei Filme vertreten:„Come to my Voice“ und „Once upon a Time“. Moderne Türkinnen in einer Männergesellschaft zeigt „The Impeccables“, mit Elementen des Familiendramas wie des Psychothrillers der Gewinner des Antalya Filmfestivals. „Trans X Istanbul“ vermittelt den harten Kampf der Transgender-Community um Anerkennung, feiert aber auch ihre Buntheit und Lebenslust. Unbegrenzte Leidenschaften zelebriert unser „Fanblock“: glühende Anhänger des Arabesk-Sängers Müslüm Gürses („The Children of Müslüm Baba“) und eingeschworene Aficionadas türkischer Soap-Operas („Kismet“).

Zu neun Filmen gibt es drei Gespräche – mit unseren Istanbuler Gästen Maria Binder, Hüseyin Karabey, Ramin Matin.

Weitere Informationen zum Programm als PDF Download.

Links:

http://www.filmhauskino.de/

http://allerweltskino.de

www.facebook/Filmreihe.Tuepisch.Tuerkisch

Veranstalter: Allerweltskino e.V.

Programmverantwortlicher: Amin Farzanefar // Projektleitung: Lale Konuk

Pressematerial über: milleplateaux@gmx.de / 0178-6584008

Veranstaltungsort: Filmhauskino / Maybachstrasse 111 / 50670 Köln

Eintrittspreise: 6,50/5,00 Euro

Kartenvorbestellung: info@filmhauskino.de

fon: 0221 26137808

Wir danken für eure Unterstützung beim GEZI SOUL Festival

Das Gezi Soul Festival war dank euch ein voller Erfolg! Über 5.000 Gäste trafen auf fast 50 Musiker, sieben Schriftsteller, zehn Tänzer, zehn DJs, mehr als zehn bildende Künstler und einem Kabarettisten. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, denn dann wird es eine Fortsetzung von Gezi Soul geben!

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Mittwoch, 17.9.2014

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19.00 Auftaktveranstaltung und Pressekonferenz 

Um 19 Uhr beginnt das Festival mit einer kurzen Rede von Ehrenfelds Bezirksbürgermeister Josef Wirges. Er ist Schirmherr des Festivals. Danach folgt ein Gespräch, an dem wir alle Journalisten zur Teilnahme einladen. Thema des Gesprächs wird sein: Was kann künstlerischer und kultureller Austausch leisten, um die Zeit des friedlichen Zusammenlebens und Zusammenwachsens in der Welt fortführen zu können.

Teilnehmer:

Dogan Akhanli, Schriftsteller

Werner Felten, Buchautor „Allein unter Türken“

Berivan Aymaz, Die Grünen Köln, Mitglied im Stadtrat

Hülya Arslan, Tänzerin und Choreografin

Ümit Han, Musiker

Moderation: Stefan Bohne, Leiter Artheater

20.00 Uhr Gemeinsame Begehung der Gezi Park Installation

20.30 Uhr Werner Felten – Allein unter Türken | Lesung

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Den markanten Satz, der wie eine Drohung klang, bekam Werner Felten 1999 in einem Personalgespräch zu hören. Er hat ihn bis heute nicht vergessen. “Da sind Sie allein unter Türken!” Die Warnung kam von einem der Gesellschafter der Betreiberfirma, die gerade “Radyo Metropol FM”, Berlins ersten türkischsprachigen Sender, ins Leben gerufen hatte. Er galt ihm, Werner Felten, dem frisch eingestellten Geschäftsführer und Programm-Direktor. Ein 20-köpfiges türkisches Radioteam und er als “einsamer” deutscher Chef – ob der Arme sich über diesen Extrem-Job wohl im Klaren wäre, mag sich der Gesellschafter damals gefragt haben. Doch dessen Sorge war unbegründet. Die Integration des Deutschen funktionierte, die Zusammenarbeit verlief reibungslos, Team und Chef entwickelten ein fast freundschaftliches Verhältnis. (Michael Santen)

Videobotschaft von Werner Felten:

 

Club Bahnhof Ehrenfeld

20.30 Baba Zula | Konzert

Anschließend Süperdiskoafterparty mit Burakete!

Baba Zula

Baba Zula ist eine Istanbuler Musikgruppe, die westliche Rockmusik mit orientalischer Musik mischt. Sie bezeichnen ihren eigenen Musikstil als „Oriental Dub“. Der Film Crossing the Bridge – The Sound of Istanbul (2005) von Fatih Akin brachte der Formation einen Popularitätsschub im Ausland und internationale Veröffentlichungen auf diversen Weltmusiksamplern ein. Die Band spielte während der Proteste im Gezi-Park.

Ob mit der Partyreihe Süperdisko, seinen gemütlichen Türkischen Delikatessenabenden mit Anatolian Funk, Raki & Meze in Kölner Szenebars, Backgammonturnieren & Turkish BBQs oder die monatliche Süperradyoshow auf 674.fm, die umtriebige Burakete bereichert Kölns Szene bereits seit 2007 mit anatolischem Sound & zeigt eine türkische Welt jenseits gängiger Stereotypen, indem er gekonnt mit Klischees spielt.

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Anlässlich des Starts des Gezi Soul Festival und des Auftaktkonzertes mit Baba Zula schmeißt Burakete im Anschluss an das Konzert die Festival-Auftakt-Süperdisko-Afterparty!

https://www.facebook.com/events/646284688791588/?fref=ts
www.soundcloud.com/burakete
www.facebook.com/TuerkischeDelikatessen


Kooperation mit dem DOMiD / www.domid.org

Kostenfreie Führungen am 18./19./20.09. jeweils 18.00 Uhr – Anmeldung erforderlich

Das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) e.V. sammelt Zeugnisse der Einwanderung nach Deutschland. Was 1990 von türkeistämmigen Einwanderern begonnen wurde, ist heute eine bundesweit einzigartige Sammlung: Über 70.000 Objekte, Dokumente, Fotos, Interviews etc. behandeln das Migrationsgeschehen seit 1955.

Wir präsentieren Ihnen unsere tägliche Arbeit und führen Sie durch unsere Räumlichkeiten. Lassen Sie sich von den in Ehrenfeld schlummernden Schätzen und den bewegenden Geschichten überraschen.

Die Führungen sind kostenfrei, dauern etwa anderthalb Stunden und starten am 18.09, 19.09 und 20.09 jeweils um 18.00 vor dem Eingang des Bezirksrathauses Ehrenfeld (Venloer Straße 419). Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt und wir bitten um eine Voranmeldung unter info@domid.org.

Donnerstag, 18.9.2014

Arkadas Theater – Bühne der Kulturen

20.00 Hülya Arslan – Feel Or Die | Tanz

Kartenservice

Hülya Arslan

Feel or Die beschreibt das Leben einer jungen Frau, die gelernt hat zu fühlen…. Zu fühlen, dass etwas mit ihrer Mutter nicht stimmt. Zu fühlen, dass sie weder in dem Kreis der deutschen Gesellschaft noch im Kreis der türkischen Gesellschaft als Mitglied angesehen wird …

Hülya Arslan 
tanzt seit ihrer Kindheit. Sie lässt sich von absolut unterschiedlichen Tanzstilen begeistern: orientalischer Tanz, Hip Hop und Ballett.

Club Bahnhof Ehrenfeld

19.00 Filmreihe Tüpisch Türkisch präsentiert: Everyday I’m Çapuling (Film 60 Minuten – Istanbul 2013) von Martina Priessner. Moderiert von Amin Farzanefar.

Everyday I'm Çapuling

“Everyday I’m Çapuling” ist die Erzählung der Sommerereignisse in Istanbul 2013. Der Dokumentarfilm zeigt die Vielfalt, die Brüche und Widersprüche der Protestbewegung. Eine Collage aus Found-Footage-Material, welche die Stimmen und Bilder vom Gezi Park poetisch weiterträgt: Pinguin-Karikaturen, “stehende Männer” und Kochtopfschlagen als Protestform, Graffiti, Fotos und Songs.

artheater

21.15 Light in Babylon | Konzert

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“Light in Babylon” ist eine Verschmelzung von verschiedenen Ethnien und Kulturen: die Sängerin ist Israelin mit iranischen Wurzeln, der Santurspieler kommt aus der Türkei, der Gitarrist ist Franzose und gemeinsam kooperieren sie mit Musikern unterschiedlichster Herkunft (Türkei, Frankreich etc.).

Dieses Projekt fand seinen Anfang 2009 als sich zwei Reisende, Michal und Julien, begegneten. Später, im Jahr 2010, entschieden Michal und Julien nach Istanbul zurückzukehren und das zu gründen was wir heute “Light in Babylon” nennen. Dabei wendeten sie sich von Covern der Folkloremusik ab, hin zu eigenen Kompositionen und trafen Metehan Cifti (Santurspieler). Seit dem spielen sie zusammen und performen mit viel Freude auf der Straße, in Cafés und an bekannten Istanbuler Veranstaltungsorten.

Light In Babylon war eine feste Größe im Gezi-Park-Protest.

Ausstellungseröffnung „Gezi Soul“ im Allerweltshaus

Am 18.9. um 18 Uhr wird die Kunstausstellung “Gezi Soul” Allerweltshaus auf der Körnerstraße 77-79 eröffnet.

Wir haben Künstler aus Köln und Istanbul eingeladen, gemeinsam eine Kunstinstallation zu gestalten: Y.Bahadir Yildiz, Meliha Sözeri, Aida Ayda (alle Istanbul), Frank Naroska, Djonam Saltani, Miri D’oro (alle Köln).

Die Ausstellung läuft bis zum 21.9. täglich im Allerweltshaus von 10-22 Uhr.

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Kooperation mit dem DOMiD / www.domid.org

Kostenfreie Führungen am 18./19./20.09. jeweils 18.00 Uhr – Anmeldung erforderlich

Das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) e.V. sammelt Zeugnisse der Einwanderung nach Deutschland. Was 1990 von türkeistämmigen Einwanderern begonnen wurde, ist heute eine bundesweit einzigartige Sammlung: Über 70.000 Objekte, Dokumente, Fotos, Interviews etc. behandeln das Migrationsgeschehen seit 1955.

Wir präsentieren Ihnen unsere tägliche Arbeit und führen Sie durch unsere Räumlichkeiten. Lassen Sie sich von den in Ehrenfeld schlummernden Schätzen und den bewegenden Geschichten überraschen.

Die Führungen sind kostenfrei, dauern etwa anderthalb Stunden und starten am 18.09, 19.09 und 20.09 jeweils um 18.00 vor dem Eingang des Bezirksrathauses Ehrenfeld (Venloer Straße 419). Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt und wir bitten um eine Voranmeldung unter info@domid.org.

Gezi Park Installation im Artheater

18.9. von 19-0 Uhr.

Von:

  • Sascha Demmer (Architekt)
  • Ümit Han (Musiker und Initiator des Festivals)
  • Tim Fehske (Installations- und Videokünstler)

Die Bäume des Gezi Parks sind ein lebendiges Geschenk vergangener Generationen und bieten den Bürgern der Stadt Schutz vor Sonne und Regen. Als die Bäume dem Neubau eines Einkaufszentrums weichen sollten, begehrten die Bürger auf und boten den Bäumen ihrerseits Schutz. Zelte und Planen dienten während der Besetzung des Gezi Parks als provisorische Unterkunft der Demonstrierenden und wurden auf diesem Wege zum Zeichen der Besetzung.
Der Architekt Sascha Demmer, der Musiker und Initiator des Festivals Ümit Han sowie der Installations- und Videokünstler Tim Fehske thematisieren mittels der Gezi Park Installation im Keller des Artheaters vom 17.-19. September 2014 die Wechselwirkung aus Schutz und Bedrohung, mit der Absicht ein umkommentiertes Nachempfinden der Ausschreitungen zu ermöglichen.

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Ohne vorgeschaltete Pressehaltung werden ins internet gestellte Videos, die von Amateuren mit mobilen Telefonen oder Kameras während der Hochphase des Konflikts aufgezeichnet wurden, Teil der Installation.

Mit ähnlich einfachen Mitteln – wie sie auch die Protestierenden verwendeten – und einem bewusst gewählten Low-Tech Ansatz werden hierdurch die im Internet virtuell abgelegten Erfahrungen wieder physisch erlebbar gemacht.

Freitag,19.9.2014

Nachtigall Bar

20.00 Fatih Çevikkollu | Kabarett

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Fatih Çevikkollu ist ein Kölner Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, Komiker und Kabarettist. Für sein erstes Soloprogramm Fatihland wurde er 2006 mit dem Prix Pantheon Jurypreis ausgezeichnet.

Arkadas Theater – Bühne der Kulturen

20.30 Mesut Ali Balkan Beats Meets Jazz

Kartenservice

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artheater

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Havantepe

23.00 Gezi Park Epos – Technoparty mit vier DJs aus Istanbul: Kaan Düzarat, Mutlu San, Havantepe und Tufan Demir. Lokaler Support: Ümit Han Live, Liho, Graziano Avitabile, Dirk Middeldorf.

Kaan Duzarat ist ein wichtiger Initiator der alternativen Istanbuler Szene rund um die elektronische Musik. Er hat bereits mehrere musikalische Werke veröffentlicht unter anderem auf den Münchener Label „Pasta Musik“.

Tufan Demir gilt als der Menschenrechtler unter den Istanbuler DJs. Während des Gezi Park Widerstands war er vor Ort und hat über die sozialen Netzwerke Informationspolitik betrieben, die er seitdem weiterhin betreibt aus Notwendigkeit zur unzensierten und unverfälschten Information. Er hat bereits mehrere House-Produktionen auf verschiedenen Labels veröffentlicht, zum Beispiel auf dem Kölner Label „Lust Und Freude Musik“ und ist ein fester Bestandteil der Istanbuler House-Szene.

Havantepe hat 2012 die EP „Distanced“ auf 200 Records in Köln veröffentlicht und kurz darauf im Studio 672 gespielt. Sein bürgerlicher Name ich Ismail Genc. Er wurde in Stuttgart geboren und wohnt seit seiner Jugend in Istanbul.

Sarp Yilmaz ist ein fester Bestandteil der elektronischen Szene in Istanbul, als DJ sowie auch als Produzent hat er sich international einen Namen gemacht und zum Beispiel beim US-amerikanischen Label „Foundsound“ ein Album veröffentlicht.


Kooperation mit dem DOMiD / www.domid.org

Kostenfreie Führungen am 18./19./20.09. jeweils 18.00 Uhr – Anmeldung erforderlich

Das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) e.V. sammelt Zeugnisse der Einwanderung nach Deutschland. Was 1990 von türkeistämmigen Einwanderern begonnen wurde, ist heute eine bundesweit einzigartige Sammlung: Über 70.000 Objekte, Dokumente, Fotos, Interviews etc. behandeln das Migrationsgeschehen seit 1955.

Wir präsentieren Ihnen unsere tägliche Arbeit und führen Sie durch unsere Räumlichkeiten. Lassen Sie sich von den in Ehrenfeld schlummernden Schätzen und den bewegenden Geschichten überraschen.

Die Führungen sind kostenfrei, dauern etwa anderthalb Stunden und starten am 18.09, 19.09 und 20.09 jeweils um 18.00 vor dem Eingang des Bezirksrathauses Ehrenfeld (Venloer Straße 419). Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt und wir bitten um eine Voranmeldung unter info@domid.org.

Samstag, 20.9.2014

Unter einem Himmel – Straßenfest auf der Körnerstraße

Im Rahmen des Gezi Soul Festivals findet ab 13 Uhr ein buntes Straßenfest auf der Öz-Körnerstraße statt, bei dem zahlreiche Künstler, Musiker, Schriftsteller und natürlich die Anwohner der Straße beteiligt sind. Ziel ist es, den kulturellen Austausch zu fördern – ähnlich wie es im Gezi Park unter freiem Himmel wunderbar zu sehen war.

Das Fest ist den Opfern der NSU gewidmet.

Lesungen

14.00-15.30 Uhr: Lyrik-Lesung mit Amir Shaheen, Gerrit Wustmann und Christoph Danne – mit musikalischer Begleitung von Roman Kushniarou – Atelier Colonia (Körnerstr. 37-39)

16.00-17.30 Uhr: Lesung mit Günter Wallraff und Doğan Akhanlı – Moderation: Albrecht Kieser – Hochbunker (Körnerstr. 101)

Köln – Istanbul: Günter Wallraff und Dogan Akhanli haben besondere Beziehungen zu diesem Paar. Den einen wollte die türkische Stadt nicht mehr freigeben, der andere hat dort dessen Freigabe gefordert. Der eine wurde (fast) in der Domstadt geboren, der andere hat hier seine neue Heimat gefunden. Beide kennen die hellen Brücken und die dunklen Ecken dieser Städte und wissen, dass zwischen ihren Häusermeeren viele Wirklichkeiten segeln. Über eine von ihnen sprechen die beiden Autoren heute: den Rassismus, der seinen Opfern das Leben schwer macht und es sogar auslöscht. Der Rassismus hat viele Gesichter, zum Beispiel der Staatsrassismus, der rechtsradikale Rassismus der NSU oder sein Bruder im Glauben, der fanatische Islamismus. Texte zum Thema, Diskussionen danach.

Christoph Danne

Christoph Danne

Konzerte (vor der Nachtigall) 13-18 Uhr

13 Uhr: Hello Piedpiper
14 Uhr: JJ & The Acoustic Machine
15 Uhr: Kent Coda
16 Uhr: Muskat
17 Uhr: Hot Club de Cologne

Kent Coda

Kent Coda

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Hot Club de Cologne

Gemeinsame Ausstellung/Installation im Allerweltshaus, Körnerstraße

Eröffnung Ausstellung/Installation zum Thema „Gezi Park“ im Gedenken an den verstorbenen Menschenrechtler Adnan Keskin. Die Ausstellung läuft über das gesamte Festival bis zum 21. September. 

Künstler aus Istanbul: Y. Bahadir Yildiz, Meliha Sözeri, Aida Ayda

Künstler aus Köln: Miri D’oro, Frank Naroska und Djonam Saltani

Bahadir Yildiz

Bahadir Yildiz

skulptur von Y. Bahadir Yildiz

Skulptur von Y. Bahadir Yildiz

Hacivat und Karagöz – türkisches Schattenspiel

Das Schattenspiel mit den beiden Hauptcharaktere Hacivat und Karagöz lebt von in die Handlung eingebauten sexuellen Anzüglichkeiten und den politischen Humor, verbunden mit Kritik an den Herrschenden.

Party

Ab 22 Uhr in der Nachtigall Bar: Oriental / Balkan-Beats / Electro Swing mit dem „Pangea Kollektiv“ und DJ Badre

Live Music Hall

19.30 Uhr Yeni Türkü

Vorband: Kent Coda

Tickets: http://www.koelnticket.de/suchergebnisse/details.html?eventid=843941&cHash=c4dd2193249d8623d1d64a4ff6d70a8e

Yeni Türkü

Yeni Türkü sind Derya Köroğlu, Erkin Hadimoglu, Serdar Barcin, Furgan Bilgi, Sezer Alemdar, Bahadir Tanrivermis. Sie ist eines der mit dem meistverkauften Tonträgern und bekanntesten Bands in der Türkei. Die Gruppe hat Konzerte in mehr als zwanzig Ländern gegeben und hat seit der Gründung im Jahr 1978 unzählige Alben aufgenommen. Ihr Musikstil zeichnet sich durch eine Kombination von traditionellen türkischen und modernen Musikinstrumente, einschließlich der Ud, Baglama, Kemence, Kanun und Gitarre aus. Viele ihrer Texte basieren auf Gedichte von der Kritikern gefeierten zeitgenössischen türkischen Dichtern. Diese vielfältige Kombination hat ein breites Spektrum von türkischen und mediterranen Melodien, mit Themen der anatolischen und byzantinischen Kultur. Ihre Musik spiegelt die verschiedensten Einflüsse der Musik aus aller Welt. Yeni Türkü ist eine Mischung aus traditionellen und ethnischen Songs appelliert an alle Generationen und kulturübergreifenden Zielgruppen. Alle Gruppenmitglieder haben sich mehrmals im Laufe der Jahre verändert, mit Ausnahme des Sängers Derya Köroğlu. Beim Gezi Widerstand haben Yeni Türkü eine sehr wichtige künstlerische Rolle gespielt.


Kooperation mit dem DOMiD / www.domid.org

Kostenfreie Führungen am 18./19./20.09. jeweils 18.00 Uhr – Anmeldung erforderlich

Das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) e.V. sammelt Zeugnisse der Einwanderung nach Deutschland. Was 1990 von türkeistämmigen Einwanderern begonnen wurde, ist heute eine bundesweit einzigartige Sammlung: Über 70.000 Objekte, Dokumente, Fotos, Interviews etc. behandeln das Migrationsgeschehen seit 1955.

Wir präsentieren Ihnen unsere tägliche Arbeit und führen Sie durch unsere Räumlichkeiten. Lassen Sie sich von den in Ehrenfeld schlummernden Schätzen und den bewegenden Geschichten überraschen.

Die Führungen sind kostenfrei, dauern etwa anderthalb Stunden und starten am 18.09, 19.09 und 20.09 jeweils um 18.00 vor dem Eingang des Bezirksrathauses Ehrenfeld (Venloer Straße 419). Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt und wir bitten um eine Voranmeldung unter info@domid.org.

Sonntag, 21.9.2014

Club Bahnhof Ehrenfeld

Wegen des anhaltenden Regens fällt das Grillen leider aus und der Club Bahnhof Ehrenfeld öffnet erst um 19 Uhr. Wir freuen uns schon Mehmet Akbas & Band um 20 Uhr begrüßen zu dürfen!

20.00 Mehmet Akbas & Band | Konzert

Mehmet Akbas

Mehmet Akbaş ist ein kurdischer Sänger, Songwriter und Komponist.